Organisation

Die folgende kurze Einführung beschreibt und illustriert den strukturellen Aufbau des Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (kurz BDAJ) sowie die Schwerpunkte seiner Arbeit.

Der BDAJ (ehemals AAGB als Akronym aus dem türkischen Almanya Alevi Gençler Birliği - Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V.) ist die 1994 gegründete eigenständige Jugendorganisation der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. Aktuell sind über 20.000 Mitgliedsfamilien unter dem Dach der AABF organisiert; nach Untersuchungen vertritt die AABF die Interessen von über 250.000 Menschen und ist eine nach dem Grundgesetz anerkannte Religionsgemeinschaft. Die AABF koordiniert den Alevitischen Religionsunterricht (ARU) als ordentliches Schulfach mittlerweile in neun Bundesländern. Die Co-Bundesvorsitzenden des BDAJ sind mit einer Stimme kooptiertes Bundesvorstandsmitglied der Erwachsenengemeinde. Weltoffenheit und Toleranz, die Bereitschaft zum interreligiösen und interkulturellen Dialog, Solidarität, Humanismus sowie unser striktes Veto gegen religiösen Fundamentalismus und Nationalismus sind wesentliche Eckpfeiler unseres Verständnisses.

 

 

Grafik: 5 Verbandstruktur des BDAJ

 

Regionalverbände und Ortsjugenden

Der BDAJ versteht sich, wie es die Abbildung zeigt, als Zusammenschluss von 140 Ortsjugenden bzw. 3 Landesverbänden (Bayern, Baden-Württemberg, NRW) und zwei Regionalverbänden (Norden und Hessen). Der Regionalverband Norden umfasst neben den Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen auch die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. Die Mitgliedsvereinigungen in Rheinland-Pfalz sind je nach geografischer Lage dem Regionalverband Hessen bzw. B-W zugeordnet. Die Landes- und Regionalverbände sind eigenständige e.V.. Der BDAJ ist in den Landesjugendringen Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sowie im Deutschen Bundesjugendring Mitglied.

 

Bundesvorstand

Der Bundesvorstand wird alle zwei Jahre auf der Bundeskonferenz gewählt, zu der jede Mitgliedsvereinigung zwei Delegierte entsenden kann (es gilt nach Satzung die Altersgrenze von 35 Jahren). Der Bundesvorstand, bestehend aus neun Mitgliedern, wählt anschließend in seiner konstituierenden Sitzung:

als geschäftsführenden Vorstand.

Darüber hinaus:

Der vierköpfige Aufsichtsrat überwacht die finanziellen Tätigkeiten des Verbandes und legt der Vollversammlung darüber einen Bericht vor. Die Schiedskommission wacht (auf schriftlichen Antrag) über die sonstigen Arbeiten der Personen im Verband.